Mittwochnachmittag kam es in Öblarn zu einem Verkehrsunfall, bei dem sich eine 89-Jährige Verletzungen unbestimmten Grades zuzog.
Gegen 12:50 Uhr wurde die Polizei zu einem Verkehrsunfall gerufen. Ersten Ermittlungen zufolge beabsichtigte eine 78-Jährige aus dem Bezirk Liezen, Bekannte mit ihrem Pkw abzuholen. Eine 89-Jährige, ebenfalls aus dem Bezirk Liezen, beabsichtigte, auf der Rückbank Platz zu nehmen. Die 78-Jährige dürfte angenommen haben, dass sich ihre Mitfahrerin bereits vollständig im Fahrzeug befand, und setzte das Fahrzeug in Bewegung. Die 89-Jährige, die sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig im Fahrzeug befand, stürzte daraufhin aus dem Pkw. In weiterer Folge wurde sie vom Hinterrad des Fahrzeugs erfasst und erlitt Verletzungen unbestimmten Grades im Bereich des Beines.
Die Verletzte wurde nach notärztlicher Erstversorgung vom Rettungshubschrauber C14 in ein Krankenhaus geflogen.
Funkamateure üben die Kommunikation, wenn nichts mehr geht
Bei Ausfall der Stromversorgung oder des digitalen Nervensystems „Internet“ steht die öffentliche Kommunikation still. Am 1. Mai 2026 von 7 Uhr bis 19 Uhr üben die Funkamateure die österreichweite Kommunikation über Kurzwelle und QO-100-Satellit. In der Ergänzung staatlicher Stellen durch die ehrenamtliche Expertise wird heuer die Funkpeilung eines Störsignals auf Kurzwelle geübt. Die Störsignale werden von den Funkamateuren lokalisiert und die Richtung wird bestimmt. Diese Informationen werden dann übertragen. Die gesammelten Logdateien der Funkverbindungen geben Rückschluss auf die Fähigkeit der einzelnen Länder, untereinander und mit der Bevölkerung zu kommunizieren.
Ein Kommunikationsnetzwerk, auch wenn der Strom ausfällt
„Selbstheilende Netzwerke“ bestehend aus verteilten Nachrichtenpunkten mit strukturierter Erfassung von Daten sind essenziell, um die Anforderungen an Resilienz in der Nachrichtentechnik im 21. Jahrhundert zu erfüllen. Die energieautarken VHF- und UHF-Relaisstationen für die regionale Sprachübertragung bilden mit der überregionalen Kurzwellenkommunikation ein österreichweites Sprachnetz. Zusammen mit dem notstromversorgten digitalen Backbone HAMNET, dem digitalen Kurzwellen PACTOR-System und geostationären Satelliten QO-100 haben die Amateurfunkstellen eine Sprach- und Datenkommunikationsebene, wenn nichts mehr geht.
Neue Herausforderungen brauchen innovative Herangehensweise
Die linearen Verbindungen der bisherigen Behördenkommunikation kommen bei Blackout bzw. Kommunikationsausfall an ihre Leistungsgrenze. Die Funkamateure bieten mit ihrer Vernetzung innerhalb der Gesellschaft neue und innovative Kommunikationswege im Katastrophenschutz. In den Übungen der Funkamateure mit stochastischen Kommunikationspunkten entsteht ein leistungsfähiges neuronales Kommunikationsnetz, welches mit unterschiedlichen Übertragungswegen und Betriebsarten – Kurzwelle, VHF, UHF und Satellit / digital und analog / Sprache und Daten – ein Ziel verfolgt: die Nachrichten erfolgreich zu übermitteln.
Der ÖVSV ist ein nicht auf Gewinn ausgerichteter, gemeinnütziger, österreichweit tätiger Verein. Er ist das österreichische Mitglied der International Amateur Radio Union (IARU), des weltweiten Verbandes aller nationalen Amateurfunkverbände. Laut Telekommunikationsgesetz (TKG) ist der Amateurfunkdienst unter anderem auch ein Dienst für die Durchführung von Not- und Katastrophenfunkverkehr.
Am Dienstag wurden die Feuerwehren Großlobming, Kleinlobming, Apfelberg, Knittelfeld und St. Margarethen zu einem beginnenden Waldbrand in Mitterlobming alarmiert. Aufgrund der derzeit vorherrschenden Trockenheit bestand dabei eine erhöhte Gefahr einer raschen Brandausbreitung.
Durch das rasche Eingreifen der Einsatzkräfte konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und die Ausbreitung auf größere Waldflächen erfolgreich verhindert werden schildert Einsatzleiter Abschnittsbrandinspektor Christoph Leitner von der Feuerwehr Großlobming. Insgesamt standen 32 Einsatzkräfte aus fünf Feuerwehren sowie die Polizei im Einsatz.
Tipps der Feuerwehr:
Sonntagabend kam es zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einer Straßenlaterne, bei welcher der Lenker schwere Verletzungen erlitt.
Ein 56-jähriger Mann aus dem Bezirk Murtal lenkte sein Motorrad gegen 18:30 Uhr auf der L518 in Knittelfeld stadtauswärts. Laut bisherigen Erkenntnissen dürfte er einen Rückstau im Kreuzungsbereich Kärntner Straße / Freiheitsallee übersehen haben. In der Folge leitete er eine Vollbremsung ein und versuchte über den angrenzenden Geh- und Radweg auszuweichen. Dabei kam es zur Kollision mit einer Straßenlaterne, wodurch der Motorradlenker schwer verletzt wurde.
Die Freiwillige Feuerwehr Knittelfeld führte die Bindung der ausgelaufenen Betriebsmittel durch. Der Verletzte wurde zunächst durch Rettung und Notarzt erstversorgt und in das LKH Murtal eingeliefert. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen erfolgte anschließend die Verlegung in das UKH Graz. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen.
Wie kürzlich berichtet, führte die steirische Polizei eine Schwerpunktwoche „Geschwindigkeit“ durch. Mehrere Tausend Übertretungen mussten geahndet werden.
Die Ergebnisse der Schwerpunktwoche vom 20. bis 26. April 2026 zeigen, dass derartige Überwachungsmaßnahmen sinnvoll sind. In dieser Woche mussten über 6.000 Geschwindigkeitsübertretungen geahndet werden. Davon wurde in rund 4.400 Fällen eine Anzeige an die jeweilige Verwaltungsstrafbehörde erstattet und rund 1.600 Übertretungen wurden per Organmandat geahndet.
Weiters wurden bei dieser mit den Bezirks- und Stadtpolizeikommanden koordinierten Schwerpunktaktion rund 2.300 Alkoholüberprüfungen mittels Vortestgerät durchgeführt, die in Summe zu 12 Anzeigen an die Strafbehörden führten.
Darüber hinaus wurden über 90 Fahrzeuglenker beim Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ertappt.
Die bei den Verkehrskontrollen ebenso vorgenommenen Fahrzeugüberprüfungen führten zu insgesamt 11 Kennzeichenabnahmen aufgrund technischer Mängel.
Der Leiter der Landesverkehrsabteilung, Oberst Kurt Lassnig, meinte zu diesen Ergebnissen: „Die Zahlen führen eindrücklich vor Augen, dass derartige koordinierte Schwerpunktaktionen absolut wichtig sind. Die steirische Polizei wird auch in Zukunft solche Aktionen durchführen. Durch Erhöhung des Kontrolldrucks kann die Verkehrssicherheit gesteigert werden.“
Am Freitag wurde ein Spaziergänger darauf aufmerksam, dass eine Schnur über die Klaus-Maria-Brandauer-Promenade gespannt wurde. Dies stellte eine Gefährdung, insbesondere für Radfahrer, dar.
Die Beamten der Polizeiinspektion Bad Aussee stellten vor Ort fest, dass etwa 100 Meter nach dem Zugang „Am Hausersteg“, nahe einer Eisstockbahn an der Traun, eine rund 5 mm dicke Schnur auf ca. 7 Metern Länge in etwa 150 cm Höhe zwischen zwei Bäumen angebracht war. Aufgrund der Höhe bestand eine potenzielle Gefährdung, insbesondere für Radfahrer. Die Benutzung dieses Abschnitts der Klaus-Maria-Brandauer-Promenade ist für Radfahrer untersagt, wird jedoch insbesondere von Urlaubern wiederholt missachtet.
Die Tatzeit konnte auf den Zeitraum 24. April 2026, zwischen 13:00 und 14:00 Uhr eingegrenzt werden. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei ersucht um Hinweise von Zeugen an die Polizeiinspektion Bad Aussee unter der Nummer 059 133/6351100.
Am Sonntagnachmittag kam es auf der B 146 zu einem tödlichen Motorradunfall ohne Fremdbeteiligung.
Ein 65-jähriger Mann aus dem Bezirk St. Pölten lenkte sein Motorrad gegen 13:30 Uhr auf der B 146 aus Richtung Hieflau durch das Gesäuse. Aus unbekannter Ursache der 65-jährige auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen die Leitschiene. Das Motorrad fuhr noch rund 300 Meter weiter und kollidierte schließlich mit einer Steinmauer. Der Lenker wurde über die Leitschiene geschleudert und kam im Bereich eines Bahndammes zum Liegen. Er erlitt tödliche Verletzungen.
Der Bahnverkehr war bis etwa 15:00 Uhr gesperrt. Im Einsatz standen Rettung, Feuerwehr, ÖBB sowie der Rettungshubschrauber C17.
Eine sehr überschaubare Zuschaueranzahl jubelte am Red Bull Ring Samstag zum österreichischen Doppelsieg. Am Sonntag holte sich Maro Engel vor Marco Wittmann und Lucas Auer den Sieg. Für das heimische GRT Grasser Racing Team ein sehr ernüchternder Start mit dem neuen Lamborghini.
Historischer Moment am Samstag auf dem Red Bull Ring: Die DTM erlebt erstmals einen Doppelsieg zweier österreichischer Fahrer und das ausgerechnet beim Heimspiel in Spielberg. Thomas Preining sichert sich den Sieg beim Saisonauftakt und schreibt damit Geschichte. Hinter ihm komplettiert Lucas Auer den Sensationserfolg mit Platz zwei. Ein Doppelsieg für Rot-Weiß-Rot, ein Novum in der langen Historie der Tourenwagen-Serie.
Nur auf Rang 13 Bortolotti – GRT Grasser Racing Team – Lamborghini +6.753 und 16. Paul – GRT Grasser Racing Team – Lamborghini +7.563
Der Rennsonntag:
In einem fairen und sauberen Rennen wirft BMW den sicher geglaubten Sieg im zweiten Rennen weg und Maro Engel sagt danke. Der Mercedes-Pilot schlägt nach dem Boxenstopp-Pech vom Samstag eindrucksvoll zurück und sichert sich den Sieg am Sonntag. Dabei war die Ausgangslage eigentlich klar: Kelvin van der Linde startete von der Pole und kontrollierte das Rennen zunächst an der Spitze. Doch dann der Wendepunkt: Während die Konkurrenz früh an die Box kam, reagierte BMW zu spät. Der Undercut funktionierte perfekt, Engel und auch Teamkollege Marco Wittmann zogen vorbei. An der Spitze ließ sich Engel diese Gelegenheit nicht mehr nehmen. Nach dem Chaos vom Samstag mit dem verpatzten Boxenstopp zeigte sein Team diesmal eine fehlerfreie Leistung.
Für Grasser ist auch dieses Rennen eine Nullnummer. Der Teamchef Gottfried Grasser meinte zuvor schon: „Die Challenge ist größer als erwartet, weil wir es uns vom Grundkonzept her einfach vorgestellt haben. Es ist ein Prozess in dem wir permanent dazulernen. Inzwischen ist es sogar nicht mehr ganz auszuschließen, während der laufenden Saison wieder auf den „Alten“ umzusteigen. Eine längere Entwicklungsphase hätte dem Temerario gut getan."
Mirko Bortolotti, der DTM-Champion von 2024: "Ich bin extrem enttäuscht mit der Gesamtsituation. Der Abstand nach vorne ist gigantisch.“
Der Sonntag in Zahlen:
Beim Zusammenstoß eines Pkws mit einem Fahrrad Samstagvormittag wurde der 83-jährige Radfahrer lebensgefährlich verletzt.
Gegen 10:50 Uhr fuhr eine 28-Jährige aus dem Bezirk Murtal mit ihrem Pkw in der Freiheitsallee von der Sandgasse kommend in Richtung Kärntnerstraße. Zur selben Zeit fuhr ein 83-Jähriger aus dem Bezirk Murtal mit seinem Fahrrad von der Parkstraße kommend in Richtung Freiheitsallee. Im Kreuzungsbereich kam es zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei der 83-Jährige zu Sturz kam. Die Pkw-Lenkerin hielt sofort an, leistete Erste Hilfe und verständigte die Rettungskräfte. Der 83-Jährige wurde mit lebensbedrohlichen Kopfverletzungen in das LKH Judenburg eingeliefert. Die Pkw-Lenkerin blieb unverletzt.
Freitagnachmittag kam eine 58-Jährige bei einer Wanderung zu Sturz und verletzte sich schwer.
Die 58-Jährige aus dem Bezirk Graz-Umgebung unternahm alleine eine Wanderung auf den Gipfel der Messnerin. Beim Abstieg auf einem unmarkierten, aber in diversen Karten verzeichneten Weg, verlor sie gegen 13:20 Uhr die Orientierung und kam im unwegsamen Gelände zu Sturz. Dabei stürzte sie mehrere Meter talwärts.
Der Frau gelang es, selbstständig einen Notruf abzusetzen. Sie erlitt bei dem Sturz schwere Verletzungen und wurde von der Bergrettung der Ortsstelle Tragöß nach der Erstversorgung zu einer Lichtung gebracht, von wo aus sie vom Rettungshubschrauber Christophorus 12 ins LKH Graz gebracht wurde.
Am Mittwoch wurde die Feuerwehr Neumarkt zu einem Brand im Ortsteil St. Marein alarmiert.
Im Nahbereich des ÖBB Gleiskörpers fing die Böschung Feuer und auf Grund der immer wieder aufkommenden Windböen, breitete sich dieses rasch aus.
Dank des schnellen Eingreifens mit Feuerpatschen, Löschrucksäcken und C-Strahlrohren konnten der Brand aber rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Eingesetzt waren die FF Neumarkt mit vier Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften sowie die Polizei und der zuständige ÖBB-Einsatzleiter.
Mittwochvormittag kam es bei Gaishorn am See zu einem Verkehrsunfall auf der A9 Pyhrnautobahn, weshalb die Autobahn in Richtung Graz gesperrt werden musste.
Gegen 11:20 Uhr geriet ein Lenker mit seinem Sattelkraftfahrzeug zu weit nach rechts, touchierte die Leitschiene und verhakte sich mit dem rechten Vorderrad am Brückengeländer. Beim Gegenlenken geriet das Fahrzeug ins Schleudern, durchbrach die Mittelleitschiene teilweise und kam quer über beide Fahrstreifen zum Stillstand. Der Lenker blieb unverletzt, ebenso konnte keine Alkoholisierung festgestellt werden.
Die Fahrbahn in Richtung Graz war vollständig blockiert, eine Umleitung erfolgte ab Trieben über die B113 bis Treglwang. Rund 30 Liter Motoröl traten aus und wurden durch den Streckendienst der ASFINAG sowie die Feuerwehr gebunden und kontaminiertes Erdreich wurde abgetragen. Die Bergung des LKWs dauerte bis etwa 17:40 Uhr. Anschließend erfolgten Fahrbahnreinigung sowie provisorische Reparaturen an Leitschienen und Brückenelementen.
Am 20. April 2026 startet die Polizei in der Steiermark eine landesweite Verkehrsschwerpunktwoche, in der vor allem auf die Überwachung der Geschwindigkeit im Straßenverkehr eingegangen wird.
Die Unfallstatistik für 2025 belegt eindeutig: 5.605 Personenschadenunfälle, bei denen 68 Personen getötet, 1.339 Personen schwere und 5.656 leichte Verletzungen erlitten hatten, waren zu verzeichnen. Die Hauptunfallursachen nach der Verkehrsunfallstatistik sind Unachtsamkeit/Ablenkung, überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol- und Drogeneinfluss sowie zu geringer Sicherheitsabstand.
Die Landespolizeidirektion Steiermark, Landesverkehrsabteilung, führt in Zusammenarbeit mit den Stadt- und Bezirkspolizeikommanden in der Zeit von 20. bis 26. April 2026 eine koordinierte landesweite Schwerpunktaktion durch. Dazu werden von allen involvierten Polizeidienststellen intensive Überwachungstätigkeiten – vor allem in Bezug auf Geschwindigkeit – vorgenommen.
Am Freitag ereignete sich gegen 14:00 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der Landesstraße 543 in der Gemeinde Lobmingtal. Ein PKW kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich und landete in einem angrenzenden Feld.
Die Feuerwehren Großlobming und Kleinlobming, Rotes Kreuz, Polizei sowie der Rettungshubschrauber Christophorus 17 standen im Einsatz.
Während Notarzt und Sanitäter sich um die vier Fahrzeuginsassen kümmerten, errichtete die Feuerwehr einen doppelten Brandschutz und begann mit der Reinigung der Unfallstelle.
Die Landesstrasse war eine Stunde für den Verkehr gesperrt.
Freitagvormittag kam es am Stoderzinken zu einem Flugunfall mit einem Paragleiter, der Pilot wurde unbestimmten Grades verletzt.
Gegen 11:25 Uhr kam es im südlichen Bereich des Gipfels des Stoderzinken zu einem Unfall mit einem Paragleiter. Ersten Erhebungen zufolge klappte der Gleitschirm eines 35-Jährigen aus dem Bezirk Liezen während des Startvorganges nach etwa 100 Metern ein. Obwohl der Notschirm ausgelöst wurde, stürzte der Mann aus einer Höhe von etwa 30 Metern ab. Der 35-Jährige wurde nach notärztlicher Erstversorgung vom Rettungshubschrauber C14 mittels Taubergung gerettet und in das UKH Salzburg eingeliefert. Fremdverschulden kann nach derzeitigem Ermittlungsstand ausgeschlossen werden.
Dienstagabend kam ein 23-Jähriger mit seinem Pkw in St. Stefan ob Leoben von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Aufpralldämpfer. Dabei erlitt er schwere Verletzungen.
Gegen 16:35 Uhr war ein 23-Jähriger aus dem Bezirk Murtal mit seinem Pkw auf der S 36 in Fahrtrichtung St. Michael in Obersteiermark unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache kam er auf Höhe Abfahrt St. Stefan ob Leoben von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Aufpralldämpfer. Dabei erlitt er schwere Verletzungen.
Nach der Erstversorgung wurde er vom Rettungshubschrauber C 17 ins LKH Leoben, eingeliefert.
Eine Verkehrsstrafe möchte man meist schnell begleichen, um zusätzliche Kosten zu vermeiden. Genau diesen Reflex nutzen derzeit Kriminelle aus: Im Umlauf befindet sich eine gefälschte Mail, die angeblich von der ASFINAG stammt.
Auf der gefälschten Website sollen Nutzer eine angebliche Mautgebühr von 12,60 Euro bezahlen. Die Zahlung ist ausschließlich per Kreditkarte möglich. Gerade die verhältnismäßig geringe Höhe des Betrags soll den Eindruck erwecken, man könne tatsächlich etwas übersehen haben.
Doch genau darauf setzen die Betrüger, die mit dieser Masche an das Geld ihrer Opfer gelangen wollen. Erfahrungsgemäß bleibt es selten bei den vermeintlichen 12,60 Euro – im Online-Banking könnten im Zuge weiterer Schritte deutlich höhere Summen freigegeben werden müssen. Wer nicht aufmerksam hinschaut, riskiert daher, viel Geld zu verlieren.
So erkennen Sie die Betrugsmasche:
Epizentren in Schöneben und Grautschenhof
Das erste Beben ereignete sich um 10:13 Uhr mit einer Magnitude vom 1,9 ml. Die Herdtiefe lag bei neun Kilometern mit dem Epizentrum in Grautschenhof.
Darauf folgten mehrere kleine Beben und um 14:43 Uhr wurddie nächste spürbare Erschütterung von der GeoSphere Austria mit einer Stärke von 1,4 ml gemessen. Diesmal lag das Epizentrum in Schöneben in vier Kilometern Tiefe.
Auch die achte Erschütterung um 15:19 Uhr wurde wieder von vielen Menschen deutlich wahrgenommen. Diese lag mit eine Stärke von 1,8 ml in vier Kilometern Tiefe.
Auch darauf folgte wieder ein kleines und neuntes Beben.
Erdbeben Wahrnehmungen können Sie jederzeit unter folgenden Link melden:
www.geosphere.at
Sonntagvormittag kam eine 58-jährige Skifahrerin auf einer Piste in Haus im Ennstal zu Sturz und blieb regungslos liegen. Es dürfte sich um einen medizinischen Notfall mit tödlichem Ausgang gehandelt haben.
Gegen 10:30 Uhr war die 58-jährige Niederösterreicherin auf der Skipiste am Hauser Kaibling unterwegs. Auf der Abfahrt vom westlichen Gipfelhang in Richtung der Kaibling Alm überfuhr sie zwei Hügel. Dabei wurde sie leicht ausgehoben. Nach dem Wiederaufkommen auf der Piste sackte sie plötzlich zusammen und blieb regungslos liegen.
Trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch Ersthelfer sowie der Pistenrettung und einer Ärztin konnte gegen 11:15 Uhr nur mehr der Tod der Frau festgestellt werden. Der Leichnam wurde ins Tal gebracht. Eine durchgeführte Leichenbeschau ergab, dass die 58-Jährige einen Herzinfarkt erlitten haben dürfte.
Die Firma MOMA FOODS ruft aus Gründen des vorsorglichen Verbraucherschutzes die nachfolgenden Produkte zurück:
Alle Mindesthaltbarkeitsdaten zwischen: 24.04.26 - 12.03.27 von:
MOMA ORIGINAL PLAIN PORRIDGE POT 65G
MOMA BLUEBERRY & VANILLA PORRIDGE POT 65G
MOMA ALMOND BUTTER & SALTED CARAMEL PORRIDGE POT 55G
MOMA APPLE & CINNAMON PORRIDGE POT 65G
MOMA CRANBERRY & RAISIN PORRIDGE SACHETS 5X70G
MOMA ALMOND BUTTER & SALTED CARAMEL PORRIDGE SACHETS 6X40G
MOMA BRITISH WHOLEGRAIN JUMBO OATS 450G
MOMA RASPBERRY & APPLE OVERNIGHT OATS 400G
Es sind nur jene Artikel angeführt mit denen der österreichische Lebensmittelhandel beliefert wurde. Aufgrund einer möglichen Verunreinigung durch Mäuse in der Produktionsstätte des Herstellers, kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine potenzielle Gesundheitsgefährdung besteht. Es wird daher vom Verzehr dieser Produkte abgeraten.
Der Warenbestand der betroffenen Produkten wurde aus dem Verkauf genommen.
Betroffene Produkte, die bereits erworben wurden, können ab sofort auch ohne Kassenbon retourniert.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Moma Foods per Mail an: bresaola@aon.at
Die Firma MOMA FOODS bedauert den Vorfall und entschuldigt sich bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten.
Seit Kurzem bekleidet Obserstleutnant Tanja Zefferer die neue leitende Funktion. Landespolizeidirektor Gerald Ortner übergab den Bescheid und wünschte für die neue Aufgabe alles Gute.
Seit 2021 nennt Tanja Zefferer das Bezirkspolizeikommando Liezen ihre dienstliche Heimat. Ihr Weg bei der Exekutive nahm nämlich im Bundesland Salzburg seinen Anfang. Nach ihrer Ausbildung zur dienstführenden Beamtin und ihrer Dienstverwendung im Bundeskriminalamt entschied sie sich für den nächsten Schritt. Mit dem Bachelorstudium „Polizeiliche Führung“ schlug sie 2017 die Offizierslaufbahn ein und kam erstmalig in Kontakt mit dem Bezirkspolizeikommando Liezen. Im September 2020 folgte der Start des Masterstudiengangs „Strategisches Sicherheitsmanagement“. Nun folgt sie Oberst Siegmund Schnabl als Bezirkspolizeikommandantin im Bezirk Liezen nach.
Seit Kurzem bekleiden Oberstleutnant Stefan Schatz und Kontrollinspektor Stefan Gurmann neue leitende Funktionen. Landespolizeidirektor Gerald Ortner übergab ihnen ihren Bescheid und wünschte für die neuen Aufgaben alles Gute.
Oberstleutnant Stefan Schatz – Kommandant des Anhaltezentrums Vordernberg
Die Laufbahn von Stefan Schatz begann im Jahr 1998. Nach mehrjähriger Tätigkeit im Grenzbereich in Kärnten und der Ausbildung zum Dienstführenden im Jahr 2003 folgten mehrere Jahre in Bad St. Leonhard. 2021 entschied er sich für das Bachelorstudium „Polizeiliche Führung“, das er erfolgreich abschloss. In weiterer Folge wurde er zum Offizier ernannt. Anschließend erfolgte seine Versetzung in das Bundesministerium für Inneres, wo er sein Wissen in der Abteilung Organisation, Personal- und Sachressourcenmanagement einsetzte. Im Dezember vergangenen Jahres zog es Stefan Schatz in die Steiermark, wo er seine neue Aufgabe als stellvertretender Kommandant im Anhaltezentrum Vordernberg übernahm. Nun wurde ihm die Leitung übertragen.
Kontrollinspektor Stefan Gurmann – Inspektionskommandant in Niklasdorf
Die Polizeiinspektion Leoben-Josef-Heißl-Straße sowie die Verkehrsinspektion Leoben prägten über viele Jahre hinweg den beruflichen Werdegang von Stefan Gurmann und boten ihm ein breites Einsatz- und Erfahrungsspektrum. Im Jahr 2023 erfolgte ein beruflicher Wechsel zur Polizeiinspektion Niklasdorf. Dort übernahm er die Funktion des stellvertretenden Inspektionskommandanten und konnte sich sowohl in die organisatorischen Abläufe als auch in die spezifischen Gegebenheiten seines neuen Rayons umfassend einarbeiten.
Dienstagnachmittag kam es auf der B117 zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw, bei dem mehrere Personen verletzt wurden.
Gegen 16:25 Uhr wurden Polizeikräfte nach einer automatischen eCall-Auslösung zur B117 beordert. Beim Eintreffen an der Einsatzörtlichkeit konnten zunächst zwei leicht verletzte Personen angetroffen werden. Diese gaben an, von einem entgegenkommenden Pkw gestreift worden zu sein, wodurch ihr Fahrzeug ins Schleudern geraten und in den Straßengraben abgekommen sei. Der zweitbeteiligte Pkw habe anschließend die Unfallstelle verlassen, weshalb vorerst von Fahrerflucht ausgegangen wurde.
Kurz vor dem Eintreffen an der Unfallstelle wurde jedoch von den Polizisten ein Fahrzeug im angrenzenden Wald wahrgenommen. Bei der Nachschau stellte sich heraus, dass es sich dabei um das zweitbeteiligte Fahrzeug handelte. Der Lenker, ein 22-Jähriger aus dem Bezirk Liezen, konnte im Fahrzeug angetroffen werden, war jedoch nicht ansprechbar und wies offenbar schwere Verletzungen auf. Unverzüglich wurde ein Notarzt verständigt.
Der schwer verletzte Lenker des zweitbeteiligten Fahrzeugs wurde in der Folge vom Notarzthubschrauber C14 mit Verdacht auf schwere Kopfverletzung in das LKH Linz eingeliefert. Die beiden leicht verletzten Personen begaben sich selbstständig in ärztliche Behandlung.
Nach bisherigen Erhebungen waren die beiden erstbeteiligten Personen (Lenker 61 Jahre alt und Beifahrerin 59 Jahre alt, beide aus dem Bezirk Amstetten) mit einem Pkw von Admont in Richtung St. Gallen unterwegs, als ihnen ein Pkw mittig auf der Fahrbahn und offenbar mit überhöhter Geschwindigkeit entgegenkam. In weiterer Folge kam es zu einer seitlichen Kollision im Bereich der Fahrerseite, wodurch das Fahrzeug der beiden ins Schleudern geriet und im Graben zum Stillstand kam. Dass auch das zweitbeteiligte Fahrzeug in den Wald geschleudert wurde und dort verunfallte, wurde von den Beteiligten zunächst nicht wahrgenommen. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang sind im Gange.
Am Ostermontag, wurden die Feuerwehren Pöls und Götzendorf zu einem Verkehrsunfall mit vermutlich eingeklemmten Personen alarmiert. Aus bisher ungeklärter Ursache kollidierten zwei PKW's auf der B114 auf Höhe Enzersdorf.
Entgegen der ersten Einsatzmeldung waren keine Personen eingeklemmt. Zwei Personen wurden glücklicherweise auch nur leicht verletzt. Von der Feuerwehr wurden die verletzten Personen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch Feuerwehrsanitäter und First Responder erstversorgt.
Weiters wurde ein Brandschutz aufgebaut, ausgelaufene Flüssigkeiten gebunden, die Fahrbahn gereinigt und das Abschleppunternehmen bei der Fahrzeugbergung unterstützt.
Neben beider Feuerwehren standen auch das ÖRK mit drei RTW, sowie Polizei, Straßenmeisterei und ein Abschleppunternehmen im Einsatz.
Am Sonntag kam es im Gemeindegebiet von Predlitz zu einem Waldbrand, dessen Ursache derzeit noch Gegenstand polizeilicher Erhebungen ist. Insgesamt standen acht Feuerwehren des Bereichsfeuerwehrverbandes Murau im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.
Unter der Einsatzleitung von HBI Franz Rauter von der Freiwilligen Feuerwehr Predlitz rückten die Feuerwehren Predlitz, Stadl an der Mur, Einach, St. Georgen ob Murau, Schöder, Mariahof und Niederwölz zur Brandbekämpfung aus. Unterstützung kam zudem von der Feuerwehr Ramingstein, die aus dem benachbarten Lungau anrückte.
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund des steilen Geländes besonders schwierig. Eine direkte Wasserversorgung war nicht möglich, weshalb ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet wurde, um ausreichend Löschwasser zur Einsatzstelle zu transportieren.
Nach rund fünf Stunden intensiver Arbeit konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden. Im Anschluss wurden mittels Drohne verbliebene Glutnester lokalisiert, um diese gezielt ablöschen zu können und ein Wiederaufflammen des Feuers zu verhindern.
Bei einem Unfall Sonntagabend wurde ein achtjähriger Bub an der linken Hand schwer verletzt.
Gegen 19:45 Uhr hantierte ein 61-jährger Einheimischer aus einer derzeit noch ungeklärten Motivation im Bereich seines Wohnhauses bei seinem abgestellten Traktor. Dabei ließ er die angehängte hydraulische Kippmulde zu Boden. Sein achtjähriger Enkel, wohnhaft im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag, befand sich dabei zwischen dem Traktor und der Kippmulde und geriet mit der linken Hand (Zeige und Mittelfinger) in den Schließmechanismus.
Der Bub wurde nach der Erstversorgung von der Besatzung des Rettungshubschraubers C14 in die Kinderchirurgie des LKH-Graz geflogen und dort stationär aufgenommen. Ein Alkotest beim 61-Jährigen ergab eine schwere Alkoholisierung. Der Mann wird nach dem Abschluss der Erhebungen wegen des Verdachtes der fahrlässigen Körperverletzung an die Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt werden.
Ein 36-jähriger Forstarbeiter wurde Samstagvormittag schwer verletzt.
Gegen 9:30 Uhr kam es im Ortsteil Weng zu einem schweren Forstunfall. Ein 36-Jähriger aus dem Bezirk Liezen verrichtete alleine in einem Waldstück nördlich der Lauferbauerbrücke gewerbliche Forstarbeiten. Dabei kam es aus bislang nicht restlos geklärter Ursache zu einem schweren Unfall. Der Forstarbeiter wurde nach derzeitigem Ermittlungsstand von einem großen Ast am Körper getroffen. Er konnte sich schwer verletzt etwa 300 Meter abwärts zu einer Straße begeben, wo er von einem Fahrzeuglenker aufgefunden wurde. Der 36-Jährige wurde mit schweren Verletzungen vom Rettungshubschrauber Christophorus 99 ins LKH Leoben eingeliefert.
Aus bislang unbekannter Ursache brach Donnerstagnacht im Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Zeltweg ein Brand aus. Verletzt wurde niemand.
Gegen 23:10 Uhr bemerkte ein Hausbewohner den Brand und verständigte die Einsatzkräfte.
Meterhohe Flamen schlugen aus dem Dachstuhl sowie dem Obergeschoss eines Zweifamilienhauses und drohten sich rasch weiter auszubreiten.
Die Feuerwehren Zeltweg, Farrach, Weißkirchen, Judenburg sowie die BTF Stahl Judenburg standen mit 60 Kräften im Einsatz.
Nur wenige Stunden musste der Einsatz durch die Feuerwehren Zeltweg-Stadt und Farrach schließlich fortgesetzt werden. Aufgrund des herrschenden Windes entfachten immer wieder Glutneseter in der Dachhaut, woraufhin diese mittels Kettensägen, Einreißhaken und Äxten in mühsamer Handarbeit geöffnet und gezielt abgeschlöscht werden mussten
Mittwochnachmittag kam es zu einem tödlichen Arbeitsunfall.
Gegen 15:20 Uhr ereignete sich in einem metallverarbeitenden Unternehmen ein schwerer Arbeitsunfall mit tödlichem Ausgang. Ersten Erhebungen zufolge verlud ein 37-jähriger Arbeiter aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag selbstständig einen mehrere Tonnen schweren Rohstahlblock mittels Funkfernbedienung auf eine Schwerlastpalette.
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Mann zwischen den transportierten Stahlblock und einen bereits gelagerten Stahlblock und erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Trotz rasch eingeleiteter Rettungsmaßnahmen sowie des schnellen Eintreffens von vier First-Respondern, dem Rettungsdienst und zwei Notärzten erlag der 37-Jährige noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Die am Unfallort anwesenden Arbeitskollegen wurden vom Kriseninterventionsteam betreut.
Am Dienstag wurden die Freiwilligen Feuerwehren Obdach, Weißkirchen und Judenburg sowie die Betriebsfeuerwehr Stahl Judenburg um 11:00 Uhr zu einem Silobrand in Obdach alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde eine starke Rauchentwicklung festgestellt. Der betroffene Silo stand bereits in Brand. Aufgrund des im Inneren herrschenden Sauerstoffmangels kam es jedoch zu keinem offenen Vollbrand, vielmehr gloste das eingelagerte Material über einen längeren Zeitraum. Unverzüglich wurden umfassende Maßnahmen zum Schutz der umliegenden Gebäude eingeleitet. Die Löschwasserversorgung wurde durch eine Zubringleitung aus dem angrenzenden Granitzenbach sowie ergänzend mittels Pendelverkehr sichergestellt.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde der Silo geöffnet, um gezielte Löschmaßnahmen durchführen zu können.
Mehrere Atemschutztrupps begannen in der Folge mit den aufwendigen Ausräumarbeiten unter schwerem Atemschutz. Dabei wurde ein Brandherd im Inneren des Silos lokalisiert. Die Brandursache ist derzeit Gegenstand laufender Ermittlungen.
Insgesamt standen vier Atemschutztrupps im Einsatz, um den Brand vollständig abzuarbeiten und eine Ausbreitung zu verhindern. Durch das koordinierte Zusammenwirken aller eingesetzten Kräfte konnte der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht und in weiterer Folge vollständig gelöscht werden.
Im Einsatz standen fünf Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Obdach, drei Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Weißkirchen, zwei Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Judenburg, die Betriebsfeuerwehr Stahl Judenburg sowie Einsatzkräfte des Roten Kreuzes und der Polizei.
Ein 16 Monate altes Mädchen fiel Dienstagmittag in den Pool des elterlichen Wohnhauses. Das bewusstlose Kleinkind musste reanimiert und in ein Krankenhaus geflogen werden.
Gegen 13:00 Uhr kam es zum Einsatz von Rettung, Feuerwehr und Polizei, nachdem das 16 Monate alte Kleinkind in den Pool des elterlichen Einfamilienhauses gefallen war. Die Mutter (40) hatte das Kind im eigenen Garten aufgefunden. Sie rettete ihre Tochter sofort aus dem etwa 40 bis 50 Zentimeter tiefen Wasser, begann mit Erste-Hilfe-Maßnahmen und verständigte die Einsatzkräfte.
Schnelle Reanimation
Ein sogenannter „First Responder“ des Roten Kreuzes sowie weitere Kräfte von Rettung und Feuerwehr übernahmen umgehend die Reanimation des Kindes. Dabei gelang es, den Herz-Kreislauf wiederherzustellen und das Mädchen zu stabilisieren. Mit bereits selbstständiger Atmung wurde das Kind in der Folge vom Rettungshubschrauber „Christophorus 17“ in das LKH Graz geflogen. Dort wird das Mädchen auf der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde intensivmedizinisch betreut.
Ermittlungen zum Unfallhergang
Ersten Ermittlungen zufolge dürfte sich das Kleinkind in einem kurzen unbeobachteten Moment von wenigen Minuten selbstständig über die Terrassentüre ins Freie begeben haben. Dort stürzte es über den rund 20 Zentimeter hohen Beckenrand in ein rundes, im Erdreich eingelassenes Pool. Die Mutter war zu diesem Zeitpunkt damit beschäftigt, sich um die ältere, kränkliche Tochter (11) zu kümmern. Wie lange sich das 16 Monate alte Mädchen im Wasser befand, ist derzeit unklar. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. Angehörige sowie Einsatzkräfte werden vom Kriseninterventionsteam betreut.
Montagnachmittag kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einem Pkw. Der vorerst unbekannte Pkw-Lenker beging Fahrerflucht, konnte jedoch kurz darauf von der Polizei ausgeforscht werden.
Laut den ersten Ermittlungen war ein 66-jähriger Radfahrer aus dem Bezirk Murtal gegen 14:50 Uhr auf der L 515, im Bereich Hammergraben, in Fahrtrichtung Schachendorf unterwegs. Ein nachkommender, vorerst unbekannter Pkw-Lenker wollte vermutlich den Radfahrer überholen und streifte ihn dabei. Dabei dürfte der Radfahrer zu Sturz und am Straßenrand zu liegen gekommen sein. Der Pkw-Lenker, unterwegs mit einem roten Fahrzeug, näheres nicht bekannt, beging Fahrerflucht. Nachkommende Fahrzeuglenker blieben stehen und leisteten Erste Hilfe.
Nach der Erstversorgung wurde der Radfahrer mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Rettungshubschrauber C 17 ins LKH Judenburg eingeliefert.
Beamte fanden an der Unfallörtlichkeit Fahrzeugteile des fahrerflüchtigen Pkw vor. Aufgrund der umfangreichen Ermittlungen konnten sie gegen 17:30 Uhr den Pkw-Lenker, einen 78-Jährigen aus dem Bezirk Murtal, ausforschen. Dieser gab an, dass er den Radfahrer nicht wahrgenommen hätte. Er wird angezeigt.
Am Montag wurden die Feuerwehren Knittelfeld und Kobenz gemeinsam mit dem Roten Kreuz, der Polizei und der Autobahnmeisterei zu einem Verkehrsunfall auf die S36, Höhe Autobahnabfahrt Knittelfeld Ost, alarmiert.
Ein PKW-Lenker, der in Fahrtrichtung Klagenfurt unterwegs war, kollidierte frontal mit einem Aufpralldämpfer.
Unter der Einsatzleitung von OBM Markus Puffinger wurde die Unfallstelle umgehend abgesichert sowie der Brandschutz aufgebaut. Das verunfallte, elektrisch betriebene Fahrzeug wurde mithilfe von Rangierrollern von der Fahrbahn entfernt, um die anschließende Bergung durch ein Abschleppunternehmen zu ermöglichen.
Nach der Unterstützung des Bergeunternehmens wurde die Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsmitteln und Trümmerteilen gereinigt.
Nach rund eineinhalb Stunden konnte die S36 wieder für den Verkehr freigegeben werden. und die insgesamt 24 eingesetzten Feuerwehrmitglieder wieder wieder in ihre Rüsthäuser einrücken.
Nächtlicher Großeinsatz der Mitarbeiter von vier steirischen Autobahnmeistereien
Insgesamt acht Nächte sind erforderlich, um die beiden längsten steirischen Tunnel auf der A 9 Pyhrnautobahn, den zehn Kilometer langen Plabutschtunnel sowie den acht Kilometer langen Gleinalmtunnel, noch rechtzeitig vor dem Osterwochenende der alljährlichen gründlichen Frühjahrsreinigung zu unterziehen.
Diese Arbeiten finden immer nur nachts statt, tagsüber würde das hohe Verkehrsaufkommen eine Sperre unmöglich machen. Die Nachtschichten beginnen für die Mitarbeiter der ASFINAG bereits am kommenden Montag, den 23. März, ab 20 Uhr im Plabutschtunnel. In den ersten beiden Nächten ist der Tunnel bis jeweils 5 Uhr früh in Fahrtrichtung Norden/Voralpenkreuz gesperrt, in den zwei Nächten ab Mittwoch, dem 25. März, wird die Tunnelröhre in Fahrtrichtung Süden/Spielfeld gereinigt. Die Umleitung erfolgt jeweils über das Grazer Stadtgebiet.
Die vergangenen Monate haben auch im mehr als acht Kilometer langen Gleinalmtunnel ihre Spuren hinterlassen. Aus diesem Grund wird der Tunnel ab Montag, den 30. März in vier Nächten gewaschen. In den ersten beiden Nächten ist die Richtungsfahrbahn Spielfeld/Süden an der Reihe. In den beiden anderen Nächten die Richtungsfahrbahn Voralpenkreuz/Norden. Dadurch ist vor dem Osterwochenende auch gewährleistet, dass der starke Reiseverkehr Richtung Süden nicht beeinträchtigt wird.
Zusätzliche Wartungen und Fahrbahnsanierungen
Um alle Arbeiten durchführen zu können – zusätzlich zur maschinellen Reinigung werden zahlreiche Einrichtungen händisch gewaschen sowie von der ASFINAG-Betriebstechnik auch gewartet – zieht die ASFINAG Mitarbeiter von vier Autobahnmeistereien (Guggenbach, Graz-Raaba, Unterwald und Wolfsberg) zusammen. ASFINAG-Betriebstechniker sind zusätzlich für Wartungsarbeiten an Beleuchtung, Funk, elektronischen Verkehrszeichen und Ampeln, der Höhenkontrolle sowie Notrufeinrichtungen und Beschallung eingeteilt.
Beim Plabutschtunnel werden die Nachtsperren auch genutzt, um Fahrbahnschäden im Tunnel und bei den Entwässerungen zu reparieren. Externe Firmen sind ebenfalls im Einsatz, um die Brandschutzeinrichtungen zu überprüfen sowie die jährliche Kontrolle des Tunnelbauwerks durchzuführen.
Am Donnerstagvormittag wurde ein 25-Jähriger in Bruck an der Mur von zwei unbekannten Tätern attackiert und verletzt. Eine Fahndung verlief bislang negativ.
Gegen 11:30 Uhr wurde ein 25-Jähriger aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag in der Nähe des Brucker Hauptbahnhofes von zwei unbekannten, männlichen Tätern attackiert. Laut ersten Erhebungen versuchten die beiden Täter die Geldbörse des 25-Jährigen zu entwenden. Beim Versuch zu flüchten wurde dieser von den Unbekannten festgehalten und mit einem Messer bedroht. Als sich das Opfer zu Wehr setzte, erlitt er oberflächliche Schnittwunden. Er wurde im LKH Bruck an der Mur behandelt.
Fahndung
Eine Großfahndung mit rund 30 Polizeistreifen, darunter verschiedene Sonderverwendungen wurde umgehend eingeleitet. Die Fahndungsmaßnahmen beinhalteten Kontrollen sämtlicher Züge im Bereich des Bahnhofes sowie relevanter Verkehrsknotenpunkte im Nahbereich des Vorfallortes. Die Fahndung nach den unbekannten Männern verlief vorerst negativ. Die Ermittlungen laufen.
Personsbeschreibung der beiden Täter. Zeugenaufruf:
Beschreibung der Täter laut Angaben des Opfers:
Erster Täter:
· männliche Person, dunklerer Hauttyp
· ca. 20 - 35 Jahre alt
· ca. 178-179 cm groß
· kräftige Statur
· markantes, kantiges Gesicht
· braune Augen, gelocktes, längeres dunkelbraunes Haar, dunkler längerer Vollbart
· hatte ein gepflegtes Erscheinungsbild
· dunklerer Pullover ohne Kapuze mit dunkler Aufschrift der Marke „Guess“
· dunkelblaue Jeans
· schwarze Schuhe mit weißem „Nike“-Zeichen, ziemlich große gepolsterte Sohle
· möglicherweise Tätowierung im Bereich des rechten Halses, 2 übereinanderliegende Dreiecke oder Pyramiden
Zweiter Täter:
· männliche Person, dunklerer Hauttyp
· ca. 150 – 160 cm groß
· ca. 20 - 35 Jahre alt
· schmale, dünne Statur
· schmales eingefallenes Gesicht
· auffällig grüne Augen, Side-Cut-Frisur und oben längeres zurückgegeltes dunkelbraunes/schwarzes Haar, dunkler ungepflegter Bart
· weniger gepflegtes Erscheinungsbild
· schwarzer Pullover mit roten Stickzeichen an der Brust
· schwarze weite Jeans
· schwarze Schuhe ähnlich Täter 1
Zeugen des Vorfalls oder Personen, die Hinweise zur Identität der Täter geben können, werden ersucht, sich mit der Polizeiinspektion Bruck an der Mur, 059133/6200, in Verbindung zu setzen. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist zur Tatzeit ein Radfahrer an der Szenerie vorbeigefahren. Auch diese unbekannte Person wird ersucht, sich mit der PI in Verbindung zu setzen.
Mehrere teils spürbare Erdbeben haben sich am Donnerstag um 1:30 Uhr im Gebiet von Unzmarkt ereignet. Die Erdstöße wurden auch in Judenburg und Scheifling verspürt.
Am Donnerstag ereignete sich um 1:30 Uhr im Raum Unzmarkt - mit dem Epizentrum im Wöllgraben - ein Erdbeben der Magnitude 2,4. Die Bevölkerung berichtet von einem deutlichen Ruck und Grollen des Untergrundes. Schäden sind keine bekannt und bei dieser Stärke auch nicht zu erwarten.
Die Herdtiefe lag bei zehn Kilometern erklärt uns der Seismologe Dipl.-Ing. Helmut Hausmann von GeoSphere Austria.
Nur fünf Minuten darauf bebte die Erde erneut mit einer Magnitude von 0,8. Um 2:09 dann der nächste Ruck schon deutlich abgeschwächt mit 0,2 und dem Epizentrum im Bereich des TÜPL Seetal.
Freitagfrüh prallte ein 31-Jähriger mit seinem Pkw gegen einen Aufpralldämpfer. Dabei erlitt der 31-Jährige schwere Verletzungen.
Gegen 4:40 Uhr war ein 31-jähriger Kroate mit seinem Pkw auf der S 6 in Fahrtrichtung Wien unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache kam er von der Fahrbahn ab und prallte bei der Abfahrt Kindbergdörfl gegen einen Aufpralldämpfer. Dabei wurde der 31-Jährige schwer verletzt. Nach der Erstversorgung wurde er vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 ins UKH Wiener Neustadt eingeliefert.
Für den Abtransport mit dem Rettungshubschrauber wurde die S 6 im Bereich um Kindbergdörfl in beiden Richtungen gesperrt.
Mehrere Einzelteile des Fahrzeuges sowie Teile der Verkehrsleiteinrichtung lagen unter anderem am ersten Fahrstreifen auf der S 6. In der Folge kam es zu einem weiteren Unfall, bei dem drei Fahrzeuge über die herumliegenden Teile fuhren und beschädigt wurden. Verletzt wurde dabei niemand.
Im Einsatz standen die Polizei, das Rote Kreuz, der Rettungshubschrauber, die Feuerwehren Kindberg-Stadt und Krieglach sowie die ASFINAG.
Mittwochnacht entzog sich eine 25-jährige Pkw-Lenkerin in Aigen im Ennstal einer Anhaltung und flüchtete. Sie konnte angehalten werden und wird angezeigt.
Gegen 21:00 Uhr führte eine Polizeistreife in Aigen im Ennstal Standortkontrollen durch. Als eine 25-jährige Pkw-Lenkerin aus dem Bezirk Liezen die Beamten bemerkte, bremste sie ihr Fahrzeug ab und wollte gleich darauf nach rechts abbiegen. Als ihr die Beamten daraufhin ein Anhaltezeichen gaben, missachtete sie dieses und flüchtete. Sogleich nahmen die Beamten die Verfolgung auf. Die 25-Jährige fuhr über den Stapfelweg, sowie die Ortsteile Ritzmannsdorf, Tachenberg und Aich sowie in weiterer Folge über die L 741 in Richtung Döllach. Trotz Anhaltezeichen mittels Blaulicht und Folgetonhorn setzte sie ihre Fahrt mit überhöhter Geschwindigkeit fort. Nach etwa sieben Kilometern konnte sie im Ortsgebiet von Döllach angehalten werden. Sie führte keinen Führerschein mit. Zudem konnten die Beamten einen Sachschaden am Fahrzeug feststellen. Erhebungen zufolge dürfte sie während der Verfolgungsfahrt gegen eine Steinmauer geprallt sein.
Aufgrund eindeutiger Suchtgiftsymptome wurde die 25-Jährige zur Vorführung zur klinischen Untersuchung aufgefordert, was sie jedoch verweigerte. Ihr wurde die Weiterfahrt untersagt. Sie wird angezeigt.
Am Montag gegen 9:30 wurden die Feuerwehren Knittelfeld und Kobenz zu einem Verkehrsunfall mit verletzter Person auf der L518 alarmiert.
Im Bereich einer Firmenausfahrt kam es zu einem Unfall zwischen zwei Fahrzeugen.
Nach dem Absichern der Einsatzstelle wurde seitens Feuerwehr der Brandschutz aufgebaut und die Betriebsmittel gebunden. Während dessen wurde seitens ÖRK die verletzte Person versorgt.
Anschließend wurde die Fahrbahn gereinigt und die beschädigten PKW durch einen Abschleppdienst entfernt.
Ein 43-Jähriger steht im Verdacht, in der Nacht zum Mittwoch, 4. Feber 2026, versucht zu haben, in mehrere Geschäftslokale einzubrechen. Es entstand erheblicher Sachschaden.
In der Zeit zwischen 2:00 und 3:00 Uhr dürfte der 43-jährige Kroate, im Bezirk Liezen wohnhaft, einen Pflasterstein gegen die Auslagenscheibe einer Apotheke geworfen haben, um in das Innere des Geschäftes zu gelangen. Dies gelang dem Verdächtigen jedoch nicht, worauf er bei einem nahegelegenen Supermarkt versuchte, mit Körperkraft und Tritten die Glasschiebetüre aufzuzwängen. Auch dort gelang es ihm nicht, in den Verkaufsraum zu gelangen. Daraufhin flüchtete der Mann.
Durch Ermittlungstätigkeiten der Polizei konnte der 43-Jährige ausgeforscht werden. Er zeigte sich bei seiner Einvernahme geständig, gab jedoch an, keine genauen Erinnerungen zu haben, da er stark alkoholisiert gewesen sei. Die genaue Höhe der entstandenen Sachschäden können noch nicht beziffert werden, dürften jedoch erheblich sein. Der 43-Jährige wird nach Rücksprache bei der Staatsanwaltschaft Leoben auf freiem Fuß angezeigt.
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